Bei der Wahlkampfberichterstattung konnte der US-Sender mit einer besonderen Form der Live-Schaltung aufwarten: Eine Korrespondentin wurde virtuell ins Studio geholt.
Es sah wahrlich aus wie in einem Science-Fiction-Film, was CNN am Tag der US-Wahl in seinem New Yorker Studio vollführte - und Moderator Wolf Blitzer war sich der besonderen Bedeutung der neuen Attraktion bewusst: „Wir werden jetzt etwas machen, was es vorher noch nie im Fernsehen gegeben hat.“ Sprach’s und beamte im nächsten Moment die Reporterin Jessica Yellin ins Studio, die sich zu dem Zeitpunkt im 1600 Kilometer entfernten Chicago befand. Im Studio schwebte Yellin nun als dreidimensionales Hologramm und berichtete Blitzer von der anstehenden Siegesfeier Obamas in Chicago - auf CNN.com kann man sich das Ganze als Video anschauen.
Hinter dem Studiozauber steckte hoher technischer Aufwand. Yellin befand sich in einem extra eingerichteten Studio, in dem sie von 35 hochauflösenden Kameras umgeben war, die sie von allen Seiten filmten. Die verschiedenen Bilddaten wurden dann per Computer zu einem 3D-Bild zusammengesetzt – das allerdings war dann nur für den Fernsehzuschauer zu sehen, Moderator Wolf Blitzer selbst sah Yellin in seinem Studio nur auf einem gewöhnlichen Fernsehbildschirm. Mehr Infos zu den technischen Hintergründen gibt es ebenfalls auf CNN, in einem „Behind the Scenes“-Video.
Autor: Jakob Buhre
17:46 Uhr, am 14. September 2009 | Dana_Tools
viel gelernt
» Ein Zitat von Schiller, das mich sehr beeindruckt hat, war: "Ich bin zu intelligent für Liebeskummer."«
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