Der Regisseur Fatik Akin hat aus einem süddeutsche.de-Interview mit Murat Kurnaz einen Berlinale-Kurzfilm gemacht

„Der Name Murat Kurnaz“ ist Teil des Episodenfilms „Deutschland '09“, für den sich ein gutes Dutzend Regisseure zusammengefunden haben, um „die Lage der Nation“ zu beschreiben. Der Film feiert heute seine Premiere bei der Berlinale.
Auf die Frage, warum er sich entschieden habe, ein Interview zu verfilmen, sagt Regisseur Fatih Akin: „Ich hatte das Gefühl, dass alles, was man den Zuschauern in acht Minuten über den Fall Kurnaz erzählen kann, in dem Interview von sueddeutsche.de enthalten ist. Uns war klar: Wir müssen mit diesem Text wie mit einem Stück von Shakespeare umgehen. Deshalb haben wir nichts Neues reingenommen, lediglich ein bisschen gekürzt.“
Die Rolle des ehamligen Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz hat in dem Kurzfilm der Schauspieler Denis Moschitto übernommen.
Das verfilmte Interview findet ihr hier.
Und hier spricht Fatih Akin bei süddeutsche.de über seinen Kurzfilm „Der Name Murat Kurnaz“.
Autor: Tobias Goltz
Bildquelle: Herbstfilm
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