Der Anhänger der Pius-Bruderschaft wollte dem schwedischen TV-Sender Sveriges Television die Ausstrahlung des skandalösen Interviews, in dem er die Existenz von Gaskammern im Dritten Reich bestritt, außerhalb Schwedens verbieten und die Filmsequenz von der Homepage des Senders entfernen lassen.
Das Landgericht Nürnberg-Fürth lehnte Williamsons Klage jedoch im Schnellverfahren ab. So darf das umstrittene Interview weiterhin weltweit ausgestrahlt werden.
Wörtlich hatte Williamson in dem Interview gesagt, dass „200.000 bis 300.000 Juden in den Konzentrationslagern gestorben“ seien, aber „nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern“.
Nach Angaben des Landgerichts Nürnberg-Fürth habe Williamson sich darauf berufen, dass er vor dem Interview nicht darauf hingewiesen worden sei, dass das Gespräch auch außerhalb Schwedens zugänglich sein werde. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht. Es entschied, dass eine Verwendung auf der Homepage und Ausstrahlung über Satellit üblich und erlaubt seien, sofern dies nicht vorher ausdrücklich ausgeschlossen worden sei.
Auch auf YouTube ist das Interview nach wie vor abrufbar.
Die Aufhebung der Exkommunikation Williamsons und drei anderen Anhängern der Pius-Bruderschaft hatte die katholische Kirche – und nicht zuletzt den Papst - in Zusammenhang mit den Äußerungen Williamsons in eine tiefe Krise gestürzt. Sogar die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich eingeschaltet und den Papst aufgefordert, klarzustellen, „dass es keine Leugnung des Holocaust geben darf“.
Das Interview des schwedischen Fernseh-Senders war in Deutschland - bei Regensburg - aufgezeichnet worden. Williamson selbst sagte am Ende des Interviews: „Was ich sage, ist gegen das Gesetz in Deutschland. Würde da hinten ein Deutscher stehen, könnten sie mich ins Gefängnis werfen lassen. Ich hoffe, Sie haben nicht vor, das Interview auszustrahlen, bevor ich Deutschland verlassen habe“.
Aktuell druckte der Spiegel am Montag ein Interview mit Williamson, das per Fax geführt worden war, weil sich Williamson den Angaben nach auf kein direktes Interview einlassen wollte. Darin teilte er mit, die „historischen Beweise nochmals einsehen“ zu wollen.
Autor: Tobias Goltz
14:55 Uhr, am 25. Juni 2009 | Intimibic
Der beste Online und Internet Poker Raum der Welt. Test Sieger von Computerbild 2009 Täglich 25.000 Spieler Jeden Tag Turniere mit Preisen von 50.000 Euro http://www.internet-poker.de http://www.internet-poker.de 100 Euro Gratis für jeden neuen Spieler Jackpot: 2.458.145 Euro 5000 Spieler 24 Std.
14:55 Uhr, am 25. Juni 2009 | Intimibic
Der beste Online und Internet Poker Raum der Welt. Test Sieger von Computerbild 2009 Täglich 25.000 Spieler Jeden Tag Turniere mit Preisen von 50.000 Euro http://www.internet-poker.de http://www.internet-poker.de 100 Euro Gratis für jeden neuen Spieler Jackpot: 2.458.145 Euro 5000 Spieler 24 Std.
» Seit er denken kann ist der Mensch auf der Suche nach irgendwelchen Stachelbeeren oder Gräsern, die er sich einpfeiffen kann, um sich einmal anders zu fühlen.«
Besondere Begebenheiten (57) Gute Fragen, Schlechte Fragen (7) Autorisierung & Co (10) Interview-Bücher (9) In eigener Sache (39)
Welt Online 01.04.
Berliner Zeitung 31.03.
Der Tagesspiegel 31.03.
jetzt.de 29.03.
Die Zeit 29.03.
Sinéad O'Connor im Interview über ihr Album "How About I Be Me (And You Be You)" und den Arabischen Frühling VÖ: 05. April 2012
Eckart von Hirschhausen spricht über Liebesbeweise, Romantik, Sex, die Ehe und natürlich: das Glück. VÖ: April 2012
Der Graf von Unheilig über Auftritte in Hospizen, Argwohn gegenüber Literatur, sein Live-Verständnis und warum er fast alle Casting-Shows ablehnt VÖ: April 2012
Sönke Wortmann über seinen Film „Das Hochzeitsvideo“, Youtube-Ästhetik und warum er seine Filme nicht kostenlos im Internet sehen möchte
Mieze von Mia. über das Berliner Kunsthaus "Tacheles", das gleichnamige Album, Gentrifizierung, politische Aussagen und Indie-Attitüde
Athina Rachel Tsangari über ihren Film "Attenberg", tierische Körpersprache, Verzicht auf Emotionen und griechischen Kulturexport in Zeiten der Krise