19. April 2004
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Das junge Pop-Trio Cecil, Jonni, Lauro über Lanzarote, Fans und ihren Vater, den früheren "Trio"-Musiker Stephan Remmler

© Joerg Grosse Geldermann/NEXT
Cecil, Jonni und Lauro sind drei Brüder mit einem sehr berühmten Vater- Stephan Remmler, der Frontmann der NDW-Erfolgsband Trio. Ab 1997 kümmerte er sich jedoch nur noch um die Solokarriere seiner Söhne, schrieb ihnen Songs und produzierte sie im hauseigenen Studio auf Lanzarote. Im Sommer 2003 erschien die Debüt-Single der drei Jungs mit dem Titel "Everybody Cha Cha", die es bis auf Platz 28 der deutschen Charts schaffte. Wenig später verloren sie ihren Plattenvertrag. Cecil Remmler studiert seit 2006 Musikproduktion in Boston (USA).
"Wir machen ja sowieso viel Musik zu Hause, egal ob wir jetzt einen Plattenvertrag haben oder nicht."
Voriges Zitat""
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Cecil, Jonni und Lauro, im Sommer 2003 seid ihr mit eurem Song "Everybody Cha Cha" in die oberen Ränge der Charts vorgestoßen. Dann kam die Trennung von eurer Platten-Firma Warner, die von einem amerikanischen Investor gekauft wurde, der ein radikales Kürzungsprogramm angeordnet hat. Wie geht es nun mit eurer Karriere weiter?
Cecil: Wir machen ja sowieso viel Musik zu Hause, egal ob wir jetzt einen Plattenvertrag haben oder nicht. Wie das jetzt letztendlich unsere Karriere beeinflusst wissen wir noch nicht, aber die Hauptsache ist für uns, dass wir Spaß an der Musik haben und den lassen wir uns auch nicht verderben!
Können die Fans denn darauf hoffen, dass das Album in absehbarer Zeit erscheint?
Cecil: Ich glaube in nächster Zeit erstmal nicht, aber wir werden hoffentlich so bald wie möglich das Album veröffentlichen können, damit die Fans nicht länger warten müssen!
Bei Promotiontouren durch Deutschland habt ihr zahlreiche Fantreffen arrangiert, habt euren Fans Fragen beantwortet, Fotos machen lassen und nette Abend verlebt. Welchen Stellenwert haben die Fans in eurem Leben?
Lauro: Die Fans sind sehr sehr wichtig! Sie unterstützen uns bei unserer Musik, schreiben seitelange Briefe und schicken uns Kuscheltiere. Außerdem macht es auch sehr viel Spaß sich mit den Fans zu treffen und sie kennenzulernen.
Vermisst ihr die Fans gelegentlich, wenn ihr weit weg auf Lanzarote seid, ow ihr ja lebt und zur Schule geht?
Jonni: Manchmal fehlen sie uns schon und dann freuen wir uns auch wenn wir sie in Abständen immer mal wieder in Deutschland treffen. Hier auf Lanzarote ist es aber auch sehr schön, weil wir ein bisschen Privatsphäre haben und nicht von jedem erkannt werden.
Wenn ihr auf Promotour unterwegs seid, seid ihr beinahe ständig zu dritt zusammen Kommt es da auch mal zu Streit?
Lauro: Wir streiten nie über die Musik! Wenn wir uns mal ein bisschen streiten, dann geht es meistens um die Fernbedienung im Hotel oder um die Frage, wer im Flugzeug am Fenster sitzen darf.
Wie kann man das Leben auf Lanzarote beschreiben?
Cecil: Hier ist es ruhiger, weil uns nicht so viele Leute erkennen. Wir gehen normal zur Schule, nachmittags dann zur Musikschule und gehen am Wochenende ins Kino oder machen Sport. Das Klima ist einfach schöner als in Deutschland und es gibt einen wunderschönen Strand.
Habt ihr jemals in Deutschland gelebt?
Cecil: Wir haben früher in Basel gewohnt und fahren auch jeden Sommer wieder hin. Das finden wir sehr schön!
Wissen eure Klassenkameraden auf Lanzarote eigentlich, dass ihr in Deutschland als Stars gefeiert werdet?
Lauro: Fast alle wissen dass wir in Deutschland bekannt sind, weil sie im Urlaub die BRAVO gelesen haben oder weil wir es ihnen erzählt haben.

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Wie reagieren sie darauf?
Jonni: Unsere Freunde finden das sehr lustig, dass sie in einer Klasse mit so welchen sind. Die sind aber überhaupt nicht neidisch und geben auch keine dummen Kommentare ab.
Euer Vater Stephan Remmler hat in den 80er Jahren mit seiner Band TRIO grandiose Erfolge gefeiert. Ist er euer Vorbild in Sachen Musik?
Cecil: Seine Musik finden wir cool, auch wenn das alles schon 20 Jahre her ist. Wir sind ja in einer Musikatmosphäre aufgewachsen, sind von ihm an die Musik herangeführt worden und arbeiten heute mit ihm zusammen. Obwohl wir es sehr beeindruckend finden, dass er Millionen Platten verkauft hat, versuchen wir aber auch unser eigenes Ding zu machen.
Was sind eure Lieblingsfächer in der Schule?
Cecil: Mein Lieblingsfach ist Musik.
Jonni: Ich würde sagen Kunst und Mathematik.
Lauro: Ich mag am liebsten Sport, also Fußball, aber auf keinen Fall Leichathletik wie Diskuswerfen oder so etwas. Außerdem mag ich Kunst, Mathe, Spanisch und Deutsch finde ich auch sehr gut.
Was sind eure ganz persönlichen Wünsche für die Zukunft?
Cecil: Ich möchte Jazz- und Filmmusik studieren, mein eigenes Produktionsstudio aufmachen und Platten produzieren.
Jonni: Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass ich endlich weiß was ich mir für die Zukunft wünsche! Im Prinzip habe ich da jetzt noch keine genauen Pläne.
Lauro: Meine persönlichen Wünsche sind, dass wir Millionen Platten verkaufen, den neuen Weltrekord brechen und weltweit bekannt sind. Wenn ich größer bin, möchte ich dann gerne Sänger werden und von meinem Bruder Cecil produziert werden.
Online-Version: http://www.planet-interview.de/index.php?id=556 | © planet-interview.de | Foto: Joerg Grosse Geldermann/NEXT
» Die soziale Herkunft ist in keinem anderen europäischen Land eine so massive Bildungsbarriere, wie in Deutschland.«
Welt Online 01.04.
Berliner Zeitung 31.03.
Der Tagesspiegel 31.03.
jetzt.de 29.03.
Die Zeit 29.03.
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