Ein in Asien ausgestrahltes Interview des Nachrichtensenders CNN mit der Neuseeländischen Premier-Ministerin Helen Clark wurde von chinesischen Behörden zensiert.
Clark hatte dem Sender ein telefonisches Interview gegeben, in dem sie sich nach einem China-Besuch über die wirtschaftlichen Beziehungen ihres Landes zu China äußerte. Doch an einer entscheidenden Stelle wurde das Interview für etwa 15 Sekunden ausgeblendet. Wie stuff.co.nz berichtet, schritten die chinesischen Zensoren ein, als Clark sagte: "Offensichtlich ist China keine Demokratie und wird auf eine Weise regiert, die für eine westliche Demokratie nicht akzeptabel wäre."
Da Medienzensur in den China alles andere als eine Seltenheit und obiges Beispiel nur eines von Tausenden ist, hier ein paar Links zu ausführlicheren Berichten zum Thema:
- "Netz-Zensur: Die neue chinesische Mauer" bei parapluie.de
- "Vom Schweigen zur Propaganda" bei reporter-ohne-grenzen.de
- "Die virtuelle Chinesische Mauer" bei tagesschau.de
Autor: Jakob Buhre
05:55 Uhr, am 06. Oktober 2008 | bar_rabban
Ja wer sich über mangelnde Pressefreiheit in China noch wundert...
» Du kannst zwar fast alle Platten und Aufnahmen kriegen, aber gleichzeitig ist es nicht einfach, sie zu finden. Weil du wissen musst, wonach du suchst.«
Besondere Begebenheiten (57) Gute Fragen, Schlechte Fragen (7) Autorisierung & Co (10) Interview-Bücher (9) In eigener Sache (39)
Welt Online 01.04.
Berliner Zeitung 31.03.
Der Tagesspiegel 31.03.
jetzt.de 29.03.
Die Zeit 29.03.
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