Horst Schlämmer über Ehrlichkeit in der Politik und die Reise ins Nirgendwo

© Planet Interview
Horst Schlämmer (*16.10.1957) ist der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts. Sein markantes Aussehen (alte Brille, Schnurrbart, vorstehende Zähne, Trenchcoat und Handtasche) machte ihn in ganz Deutschland bekannt. 2009 entschied sich Schlämmer dazu, bei der Bundestagswahl anzutreten und gründete die Horst Schlämmer Partei (HSP). Ein aufwendig produzierter Parteifilm mit dem Titel "Isch kandidiere!" kommt im August 2009 in die deutschen Kinos.

"Ich verspreche nichts - aber ich halt Wort."
Voriges Zitat
"Am Ende werden wir alle gelackmeiert sein."
Voriges Zitat"Wir sind auf einer Reise ins Nirgendwo."
©
©
©
Jakob Buhre (Redaktion), Ingmar Bertram (Schnitt)
Beim Userview stellt ihr die Fragen. Wir kündigen euch einen Interview-Partner an - und dann seid ihr dran: Im Formular könnt ihre eure Fragen stellen (ohne Registrierung möglich) und die Fragen anderer Leser bewerten (erfordert Registrierung). Die besten 10 Fragen werden von uns im Interview gestellt und die beste Frage mit einem Preis honoriert. Das geführte Interview erscheint wenige Tage später exklusiv auf Planet Interview.
Wir behalten uns vor, beleidigende, rassistische oder sonstwie menschenverachtende Fragen kommentarlos zu löschen. Doppelte Fragen werden ebenfalls gelöscht.

18. August 2009 | diana köster-kandé
Kreative Anarchie, subversive Lachtherapie-das ist politischer im guten Sinne des Wortes als ein hilfloses Schafherdenkreuzchen zu machen, egal wo. Demokratie? Da lachen ja die Lobbyisten... Meine Freunde und ich werden die HSP wählen.
Mit Fotodoku und allem pipapo. Dass HS mein goldenes Kalb "Grundeinkommen" verarscht ist un-er-hört! Also wirklich! Jetzt weiste Bescheid.

17. August 2009 | stefan veith
alles das sind die kleinen nadelstiche welche es ja auch schon mal anfangs ganz kleinen parteien zur macht verholfen hat. denn irgendwann geht es nur noch darum das kleinere übel zu wählen und danach kommen themen wie: wie glaubhaft ist der mensch der verantwortung übernimmt. meistens ist ein kanditat schon so verbogen dass er nicht mehr glaubhaft und standhaft rüber kommen kann. ein geile backpfeife für manchen mandatträger.

17. August 2009 | stefan veith
ich denke so an gesetze die kein mensch mehr als gerecht empfindet, parteinomenierungen an denen es nur ein kandidaten gibt weil konkurenten eingeschüchtert werden.

17. August 2009 | stefan veith
Es ist erstaunlich mit welcher leichtigkeit und mit welchen themen ein neue \"partei\" eine treibende kraft in deutschland werden könnte. vielleicht sollten sich mal ein paar mandatträger ernsthafte gedanken machen welchen stellenwert die volksparteien in der bevölkerung haben.
» Es wäre Unsinn gewesen, wenn ich mit 14 gesagt hätte: Ich will unbedingt in den Bundestag!«
Rekord-Wolkenkratzer - Wann hat der Höhenrausch ein Ende? (04. Januar 2010)
Konsum oder Kirche - Wozu brauchen wir Weihnachten? (21. Dezember 2009)
Kann man Wachstum per Gesetz beschleunigen? (14. Dezember 2009)
Wer blockiert den Klimaschutz? (07. Dezember 2009)
Leben wir im Überwachungsstaat? (30. November 2009)Passauer Neue Presse 09.03.
stern.de 09.03.
Nürnberger Nachrichten 08.03.
taz 08.03.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 07.03.
Aam 15. und 16. März zeigt Sat1 den TV-Zweiteiler "Die Grenze", der die Fiktion der Abspaltung Mecklenburg-Vorpommerns von Deutschland durchspielt. Produziert hat den Film Nico Hofmann mit seiner Produktionsfirma TeamWorx. Wir sprachen mit Hofmann über sozialen Brennstoff in der Gesellschaft und sein Produzentenleben. VÖ: März
2010 feiert Peter Maffay 40-jähriges Bühnenjubiläum, passend dazu bekommt er den "Echo" für sein Lebenswerk. Im ausführlichen Interview spricht er über seine jüngste Arbeit mit Orchester, nächtliche Fitnessübungen, sein Verantwortungsgefühl und den Preis des Erfolgs. VÖ: März
Daddy G von Massive Attack spricht im Interview über das Verschwinden des Album-Konzepts, junge Fans und warum die Band heute immer weniger Samples benutzt. VÖ: März
Gisela Mayer über über den Tod ihrer Tochter Nina beim Amoklauf von Winnenden, den Täter Tim Kretschmer und einen Mangel an Empathiefähigkeit in der Gesellschaft
Gitarrist Pat Metheny über sein Orchestrion, den Jazz-Begriff und die Technik als Trampolin
Michael Gwisdek über Orte, die ihn geprägt haben, den Film "Boxhagener Patz" und warum er Beerdigungen meidet