14. Februar 2011
Leseansicht
Sexualtherapeutin Ruth Westheimer über ihr Buch „Mythen der Liebe“, Testosteron, Viagra, Sex im Alter und was ihr peinlich ist

© Collection Rolf Heyne
Ruth K. Westheimer wurde am 4. Juni 1928 in Wiesenfeld (Karlstadt) geboren. Sie verließ Deutschland während des NS-Regimes, ihre Eltern wurden in Auschwitz ermordet. 1945 emigrierte sie nach Palästina, wo sie später im israelischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte. Sie studierte Psychologie in Paris und Soziologie und Sexualwissenschaft in den USA. Bekannt wurde Sie durch die Radiosendung „Sexually Speaking“, in der sie Anrufern humorvoll und unverklemmt Ratschäge erteilte und durch ihre Bücher, darunter "Sex for Dummies" und "Mythen der Liebe", das Ende 2010 erschien.

"Ältere Leute haben viel mehr Zeit für Sex - es wäre ein Jammer, wenn sie das nicht nutzen würden."
Voriges Zitat
"Ich bekomme heute die gleichen Fragen gestellt, wie vor 20-30 Jahren. Mein Buch „Sex für Dummies“, verkauft sich deshalb so gut, weil die Leute eben doch nicht alles wissen."
Voriges Zitat"Man darf nicht ständig an sich herum mäkeln, das führt zu nichts. Die Einstellung „Jetzt ist alles vorbei“, ist schlimm. Daran sind die Medien schuld."
Beim Userview stellt ihr die Fragen. Wir kündigen euch einen Interview-Partner an - und dann seid ihr dran: Im Formular könnt ihre eure Fragen stellen (ohne Registrierung möglich) und die Fragen anderer Leser bewerten (erfordert Registrierung). Die besten 10 Fragen werden von uns im Interview gestellt und die beste Frage mit einem Preis honoriert. Das geführte Interview erscheint wenige Tage später exklusiv auf Planet Interview.
Wir behalten uns vor, beleidigende, rassistische oder sonstwie menschenverachtende Fragen kommentarlos zu löschen. Doppelte Fragen werden ebenfalls gelöscht.
Dr. Westheimer, in Ihrem neuen Buch „Mythen der Liebe“ beschreiben Sie, wie der griechische Seher Teiresias die Frage klären soll, wer mehr Spaß am Sex hat: der Mann oder die Frau…
Westheimer: Seine Antwort ist eindeutig: Frauen haben am Sex mehr Spaß als Männer!
Waren die Frauen in der Antike alle sexuell so erfüllt, dass diese Antwort selbstverständlich ist?
Westheimer: Das bezweifle ich. Aber wenn doch: Gut für sie!
Warum erzürnt Teiresias die Göttin Hera mit dieser Aussage so sehr, dass sie ihn erblinden lässt?
Westheimer: Dieser Mythos bringt eine tiefe Scham über die weibliche Sexualität zum Ausdruck, und Frauen versuchen seit Jahrtausenden, diese Scham zu überwinden.
Also sind viele Themen der Antike heute noch aktuell?
Westheimer: Ja, natürlich. Zum Beispiel Phädra, die ältere Frau, die sich in den viel jüngeren Hippolytos verliebt und Selbstmord begeht, als er ihre Liebe zurück weist. Wir runzeln auch oft die Stirn, wenn wir eine ältere Frau mit einem jungen Mann sehen.
Welche Rolle spielen Tiere in der griechischen und römischen Mythologie?
Westheimer: Es existieren zahlreiche Geschichten, in denen Zeus als Tier Sex mit Frauen hat. Als Stier entführt er Europa, als Schwan, dessen langer Hals eine deutliche erotische Anspielung ist, schwängert er Leda. Das heißt aber nicht, dass die Menschen in der Antike ein Faible dafür hatten.
Sie gelten weltweit als bekannteste Expertin für Sex. Warum nun ein Buch über die Liebe?
Westheimer: Sex ist doch ein wichtiger Bestandteil der Liebe, er kann in jeder Form vorkommen: hemmungslos, selbstzerstörerisch, homosexuell, inzestuös, leidenschaftlich, körperlich und geistig. Ich wollte diesen alten Mythen ihre heutige Bedeutung entlocken.
Welche Mythen über Sex halten sich immer noch?
Westheimer: Einige glauben immer noch, dass Siegmund Freud Recht gehabt hat, als er sagte, nur ein Orgasmus, der durch Geschlechtsverkehr kommt, ist der Richtige.
Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz: „Guter Sex braucht…“?
Westheimer: …eine gute Beziehung.
Klingt irgendwie altmodisch.
Westheimer: Ich bin altmodisch!
Playboy-Gründer Hugh Heffner sagt „Sex ohne Liebe ist besser als gar kein Sex.“
Westheimer: Für kurze Zeit ja, aber nicht auf lange Sicht. Die meisten Menschen wollen einen Lebenspartner, eine Familie.
Sie haben weit über dreißig Bücher geschrieben, aber keines über Schwule und Lesben, warum nicht?
Westheimer: Das müsste geschrieben werden, aber nicht von mir, sondern von jemandem der homosexuell ist.
Haben Homosexuelle die gleichen Probleme?
Westheimer: Im Großen und Ganzen ja: Erektionsstörungen, Langeweile, Enttäuschung, Eifersucht. Aber den Grund für Homosexualität wissen wir immer noch nicht.
Haben homosexuelle Menschen besseren Sex, weil die Unterschiede zwischen den Geschlechtern wegfallen?
Westheimer: Das glaube ich nicht. Allerdings haben Lesben meiner Erfahrung nach weniger Orgasmus-Schwierigkeiten. Vielleicht verstehen sich Frauen untereinander besser?
Kommt guter Sex automatisch mit dem richtigen Partner?
Westheimer: Nein.
Sondern?
Westheimer: Man muss sagen, was man braucht. Eine Schildkröte, die sich immer unter ihrem schützenden Häuschen versteckt, kommt nicht vorwärts. Sie muss ihren Kopf rausstrecken und auch das Risiko auf sich nehmen, verletzt zu werden.
Dabei heißt es, Sex sei die natürlichste Sache der Welt…
Westheimer: Ich habe das nie gesagt. Bei vielen kommt Lust nicht von alleine. Sie muss aufrecht erhalten werden, auch im Alter.
In Ihrem Buch „Silver Sex“ geben Sie älteren Menschen Tipps für ein erfülltes Sexualleben. Wer heute im Rentenalter ist, hat die sexuelle Revolution in den 60ern und 70ern hautnah miterlebt. Warum haben gerade diese Menschen plötzlich Schwierigkeiten?
Westheimer: Weil sich hartnäckig das Vorurteil hält, dass Sex nur etwas für junge Leute ist. Wenn ältere Leute oder Großeltern sexuell aktiv sind, scheint das falsch.
Wer mag schon den Gedanken, dass seine Eltern Sex haben…
Westheimer: Erwachsene Kinder haben oft ein Problem damit. Die Eltern sollten ein Schild ans Schlafzimmer hängen: „Bitte nicht stören“. Was dahinter passiert geht nur sie etwas an.
In der Fernsehserie „Golden Girls“, sagt die 82-jährige Sophia über ihren 89-jährigen Freund: “Es muss was Ernstes sein! Ich stelle ihn mir nackt vor und muss nicht lachen…“
Westheimer: Genau das ist es: Sie lacht nicht über seinen Bauch, er nicht über ihren Busen. Übrigens, wenn man seinen Bauch loswerden will kann man schwimmen oder spazieren gehen.
Selbst viele junge Menschen sind mit ihrem Aussehen unzufrieden, fällt es Älteren nicht noch viel schwerer?
Westheimer: Man darf nicht ständig an sich herum mäkeln, das führt zu nichts. Diese Einstellung „Jetzt ist alles vorbei“, ist schlimm. Daran sind die Medien schuld. Überall werden nur junge, perfekte Körper gezeigt.
Gingen Generationen vor uns ohne den Mediendruck leichter mit dem Thema Sex im Alter um?
Westheimer: Nein, damals hatten viele das Gefühl, das gehört sich im Alter nicht.
Sagen wir, ein gesunder 70-jähriger Mann sagt sich „Es wird sexuell sowieso nicht mehr lange gehen.“ Was könnte seine Ehefrau tun?
Westheimer: Bei einer solchen Aussage steckt meistens etwas anderes dahinter, das hat mehr mit Lebensmut und Freude am Leben zu tun, als mit sexuellen Fähigkeiten. Ich würde mit ihm eine kurze Therapie machen, um herauszufinden, was diesen Mann bewegt.
Wie reagiere ich als Frau richtig, wenn der Mann keine Erektion bekommt?
Westheimer: Einige Frauen haben Angst, ihn zu blamieren, wollen ihm nicht weh tun und hören dann ganz auf. Aber man kann das ankurbeln. Man sollte morgens Sex haben und der Mann muss aktiv stimuliert werden. Viele wissen nicht, dass der Testosteronspiegel morgens am Höchsten ist. Die versuchen weiter wie gewohnt, am Abend Sex zu haben, und das funktioniert dann nicht.
Aber ist es nicht ganz natürlich, dass beim Mann im Alter die Potenz nachlässt?
Westheimer: Dafür haben wir nicht genügend wissenschaftliche Untersuchungen.
Wie viel Einfluss hat beruflicher Erfolg auf die Potenz eines Mannes?
Westheimer: Wenn ein Mann im Leben steht, sich nicht langweilt und nicht deprimiert ist, hat das natürlich Einfluss auf seine sexuellen Wünsche. Wer denkt „Jetzt bin ich pensioniert und sitze nur noch zu Hause rum…“ dem dürfte es auch im Bett schwerer fallen erregt zu werden.
Also hat der erfolgreiche Vorstandsvorsitzende mehr Spaß im Bett, als der deprimierte Arbeitslose…
Westheimer: Wenn der Arbeitslose sich aufgegeben hat und deprimiert ist, vermutlich. Ich würde sagen, geh und tu was mit deinem Leben, dann kommt auch die Lust zurück.
Und Viagra?
Westheimer: Nur wenn es der Arzt erlaubt. Aber bitte nicht von einem Freund ausleihen!

Elfriede Vavrik über Sex im Alter, das Buch "Nacktbadestrand", Viagra, die Pflicht der Männer und Charlotte Roches "Feuchtgebiete"

Oswalt Kolle über den „Sex Report 2008“, Pornokonsum, Kinderpornographie, Alice Schwarzer, die Frau im Islam und diskriminierte Männer

Myrthe Hilkens über die ‚Pornofizierung’ der Gesellschaft, ihr Buch „McSex“, die Rolle der Industrie und fehlende Medienerziehung an den Schulen
Können Sie auf der Straße erkennen, ob jemand sexuell zufrieden ist?
Westheimer: Ich sag immer: „Ja, kann ich“, aber das ist Quatsch. Man kann natürlich sehen, ob einer mit Freude und Energie durchs Leben geht, oder an der Wand lang schleicht. Aber ob das direkt mit Sex zu tun hat? Ich sag‘ das immer so, damit die Leute sexuell aktiv bleiben.
…bis an ihr Lebensende?
Westheimer: Ältere Leute haben doch viel mehr Zeit für Sex, es wäre ein Jammer, wenn sie das nicht nutzen würden.
Was halten Sie von sexuellen Fantasien?
Westheimer: Man sollte lieber den Mund halten. Es sei denn, der Partner hört gerne Fantasien.
Aber bloß keine Vergleiche mit dem Ex-Freund! Der so viel besser war als er. Kommt ganz schlecht an.
Oder den falschen Namen rufen…
Westheimer: Auch ganz schlimm, schlimm! (lacht)
Welche Fehler sollte man noch vermeiden?
Westheimer: Langeweile und Routine. Und die Vorstellung, dass es so sein muss, wie früher als man verliebt war.
Harald Schmidt hat mal gesagt: „Für viele Männer ist Auto fahren wie Sex: Die Frau sitzt teilnahmslos daneben und ruft immer: Nicht so schnell, nicht so schnell.“
Westheimer: Das gefällt mir sehr (lacht).
Ein guter Liebhaber nimmt sich also Zeit!
Westheimer: Eine Frau braucht auch danach viel länger, um wieder „runterzukommen“. Sie will im Arm gehalten werden, ein bisschen reden. Der Mann, der gähnt, sich umdreht und einschläft, hat noch viel zu lernen.
Sind wir nicht viel aufgeklärter als die Generation vor uns?
Westheimer: Nein! Ich bekomme heute die gleichen Fragen gestellt, wie vor 20-30 Jahren. Mein Buch „Sex für Dummies“, verkauft sich deshalb so gut, weil die Leute eben doch nicht alles wissen.
…obwohl in Serien wie “Sex and the City” fast alle Themen behandelt werden…
Westheimer: „Sex and the City“ ist amüsant und mutig. So offen hätte vor ein paar Jahren niemand im Fernsehen über Sex gesprochen. Aber das ist nicht die Realität. Keine Frau in New York kriegt einen Pelzmantel und wird von Baryshnikov nach Paris geflogen. In der Wirklichkeit muss sie Geld verdienen und Kinder erziehen. Niemand geht den ganzen Tag shoppen.
Die Serie suggeriert die absolute sexuelle Gleichberechtigung von Mann und Frau. Wird es mittlerweile akzeptiert, dass Frauen genauso viele Sexual-Partner haben, wie Männer?
Westheimer: Nein, das Denken hat sich nicht wirklich geändert.
Haben Sie Themen vermisst?
Westheimer: Es wurde zu wenig über sexuelle Krankheiten und Verhütung gesprochen. Und für die meisten Abenteuer zahlt man nachher den Preis der Enttäuschung. Das passt nur nicht zu Hollywood.
Die großen Themen der letzten Jahrzehnte waren die Pille, AIDS, Homosexualität. Welches Thema wird uns in den nächsten Jahren beschäftigen?
Westheimer: Mir macht diese grenzenlose Freiheit Angst. Es gibt immer mehr Sex-Clubs in New York. Diese jungen Menschen dort haben noch nie einen AIDS-Kranken gesehen oder jemanden durch diese Krankheit verloren und denken, weil die medizinischen Möglichkeiten sich verbessert haben, müssen sie keine Angst haben.
Ist Ihnen eigentlich noch etwas peinlich?
Westheimer: Wenn ein Ehepaar in meine Praxis kommt und er ein Sadist ist. Auch wenn sie Masochistin ist und alles mitmacht. Ich kann mir nur schwer vorstellen, was die beiden auf dem Küchentisch oder im Bett machen. Dafür bin ich die falsche Therapeutin.
Gibt es Fälle, die Sie ablehnen?
Westheimer: Wenn ich höre, dass ein Mann nur eine Erektion haben kann, wenn er an einem Schulhof vorbei geht und Kinder sieht, kriegt er bei mir keinen zweiten Termin. Neulich hab ich einen Rechtsanwalt gehabt, der während der Arbeit drei Mal beim Porno schauen im Internet ertappt wurde. Diese Fälle kann ich in der kurzen Zeit nicht therapieren, die schicke ich zum Psychater.
Wie lange dauert eine Sex-Therapie?
Westheimer: Einige Monate.
Ist das der Grund, weshalb Sie nie im Bereich „Sexuelle Gewalt“ oder mit Triebtätern gearbeitet haben?
Westheimer: Ja, dafür braucht man viel mehr Tiefenpsychologie. Man muss als Therapeut seine eigenen Grenzen kennen.
Was war die originellste Frage, die Ihnen mal gestellt wurde?
Westheimer: Ich hatte mal einen jungen Mann, der sich gerne von seiner Freundin Zwiebelringe über sein Glied werfen ließ. Da hab ich schon gelacht, ich muss mir das ja vorstellen um therapieren zu können. Aber wenn es beiden Spaß macht, ist es in Ordnung!
Einer Ihrer Freunde sprach mal vom „Kama Ruthra“, was ist darunter zu verstehen?
Westheimer: Das Beste aus seinem Leben zu machen. Und mal neue Positionen auszuprobieren.
…wie im „Kama Sutra“?
Westheimer: Ja, nur weniger kompliziert!
Haben Sie sich mit Erotik in anderen Religionen beschäftigt?
Westheimer: Eines meiner Bücher heißt „Heavenly Sex: Sexuality in the Jewish Tradtion“. Sex ist ein wichtiger Teil der jüdischen Tradition, vor allem in Form des Sabbats.
Im Islam darf der Mann vier Frauen haben, wenn er allen vier gerecht sein kann. Das ist nicht nur auf Sex und Geld bezogen, sondern auch auf Kameradschaft. Ich habe einmal einen Film über die Religionsgemeinschaft der Drusen gemacht, da war ein Mann, der hatte zwei Frauen. Er sagt, es ist ein großes Problem, wenn beide ihn lieben, denn wenn er zu einer nur eine Minute zu spät kommt, ist sie schon böse. Jede Nacht muss er abwechselnd bei den beiden sein. Anstrengend.
Wie ist Ihre Beziehung zu Israel?
Westheimer: Ich drehe jedes Jahr in Israel einen Dokumentarfilm. Die haben nichts mit Sex zu tun, sondern mit der Kultur des Landes. Und ich sammle Geld für Wohltätigkeitsorganisationen. Ich gehe zu wichtigen Geschäftsmännern und sage: „Wenn sie einen Scheck ausschreiben, haben Sie großartigen Sex bis ans Ende ihres Lebens.“ Funktioniert immer!
Sie sind 82 Jahre alt, unterrichten in Princeton und Yale, haben Ihr Büro in New York und bereisen die halbe Welt. Wenn man ständig über Sex spricht kann man überhaupt noch selbst genießen?
Westheimer: Ja! Drei Ausrufezeichen. Nächste Frage.
Ihre Eltern wurden in Auschwitz ermordet. Trotzdem haben Sie die deutsche Staatsbürgerschaft wieder angenommen, warum?
Westheimer: Ich bin jetzt 82 Jahre alt und Deutschen, die älter sind als ich gehe ich ein bisschen aus dem Weg. Ich will nicht hören, dass sie nichts gewusst haben. Ich werde nicht vergessen, was mir angetan wurde, aber ich habe kein Problem mit jüngeren Menschen.
Mit 17 Jahren sind Sie nach Palästina gegangen und haben als Scharfschützin im Israelischen Unabhängigkeitskrieg gekämpft…
Westheimer: Ich habe kürzlich auf einem Jahrmarkt für meine vier Enkel 14 Stofftiere und einen Goldfisch geschossen. Der hat sogar noch eine ganze Zeit gelebt!
Online-Version: http://www.planet-interview.de/index.php?id=1404 | © planet-interview.de | Foto: Collection Rolf Heyne
» Im Deutsch-Unterricht geht es nur um Erörterungen und Interpretationen. Damit lockst du keinen hinterm Ofen vor, du windest dich jahrelang nur noch in der ewig gleichen Scheiße.«
Welt Online 01.04.
Berliner Zeitung 31.03.
Der Tagesspiegel 31.03.
jetzt.de 29.03.
Die Zeit 29.03.
Sinéad O'Connor im Interview über ihr Album "How About I Be Me (And You Be You)" und den Arabischen Frühling VÖ: 05. April 2012
Eckart von Hirschhausen spricht über Liebesbeweise, Romantik, Sex, die Ehe und natürlich: das Glück. VÖ: April 2012
Der Graf von Unheilig über Auftritte in Hospizen, Argwohn gegenüber Literatur, sein Live-Verständnis und warum er fast alle Casting-Shows ablehnt VÖ: April 2012
Motsi Mabuse über „Let's Dance“, den Umgang mit ihrer Popularität, afrikanische Eigenschaften, das Klima für Einwanderer in Deutschland und Urlaub ohne Make-Up
Shirley Manson von Garbage über den Stand der Frau in der Popmusik, das Album „Not Your Kind Of People“, ihre Definition von Erfolg und ihren Hass auf Klischee-Liebe
Sönke Wortmann über seinen Film „Das Hochzeitsvideo“, Youtube-Ästhetik und warum er seine Filme nicht kostenlos im Internet sehen möchte