Wie der „Spiegel“ in seiner heutigen Ausgabe schreibt, hat „taz“-Chefredakteurin Bascha Mika versucht, den Abdruck eines ihr nicht genehmen Interviews für das Buch „Die Vierte Gewalt“ (Kulturverlag Kadmos) zu verhindern.
Es heißt, die sonst als Autorisierungs-Gegnerin bekannte Mika halte das Gespräch zwar für „gut transkribiert“, einige Aussagen hätten jedoch ihrer Meinung nach „nichts mit dem Thema zu tun“. Der „Spiegel“ berichtet von einem heftigen Mail-Wechsel mit den Autoren, nach dem Mika jede Veröffentlichung untersagt haben und mit dem Gericht gedroht haben soll, falls einzelne Aussagen trotzdem bekanntwerden. Nachdem das Buch nun doch inklusive Mika-Interview erschienen ist, hat die Chefredakteurin laut Spiegel-Angaben den Fall ihrem Anwalt übergeben. Das Blatt zitiert sie mit den Worten, sie habe einen Interviewer „als unseriös empfunden“ und „kein Vertrauen“ mehr gehabt.
Autor: Tobias Goltz
» Die Kinder von heute hören wieder Kassetten. Auch wenn sie wahrscheinlich nebenbei chatten und telefonieren, so wie das heutzutage üblich ist.«
Besondere Begebenheiten (57) Gute Fragen, Schlechte Fragen (7) Autorisierung & Co (10) Interview-Bücher (9) In eigener Sache (39)
Welt Online 01.04.
Berliner Zeitung 31.03.
Der Tagesspiegel 31.03.
jetzt.de 29.03.
Die Zeit 29.03.
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